Die Wall-Street-Pille gegen Netzbeschleunigung

Das „Wall Stret Journal“ will sich mit Qualität gegen die neue Kokurrenz aus dem Netz stemmen. Herausgeber Gordon Crovitz sagt im „Handelsblatt“:

Wir wollen unseren Lesern einen Mehrwert in Form eines erklärenden Journalismus bieten. Der Leser soll sofort erfahren, was eine Nachricht für ihn bedeutet. Das ist heute im digitalen Zeitalter mit seiner Informationsüberflutung noch wichtiger als früher.“

Etwa die Hälfte der Artikel sei bereits heute „erklärender Journalismus“, der Rest seien Nachrichten vom Vortag.
Das klingt einleuchtend. Nur was passiert, wenn ganze Tageszeitungen bereits im Netz stehen, bevor sie gedruckt werden? Bisher glaubt Springer noch an unterschiedliche Zielgruppen für Online und Print. Doch das dürfte bald vorbei sein.

(Crovitz gefunden über CP-Lounge.)

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