Print muss ins Netz

Siegfried Weischenberg, Professor für Journalistik in Hamburg, beklagt das Beklagen über den Wandel der Medien und gibt Zeitungen, Zeitschriften und den traditionellen elektronischen Medien in der FR einen dringlichen Rat:

„Denn Print (ebenso wie Hörfunk und Fernsehen) muss im Internet
(zumindest) sichtbar werden, um überleben zu können; Journalismus sucht
sich schon heute die jeweils beste Verbreitungsmöglichkeit und gerät
dabei (durch die Bloggerszene) zusätzlich unter Druck.“

Ich versuch es mal mit einer handvoll Hinweisen. Hier und da meine ich schon ein paar alte Medien im Netz neu entdeckt zu haben, z.B.:

www.spiegel.de

www.focus.de

www.sueddeutsche.de

www.faz.net

Ein Blick hierher lässt vermuten, dass ich mit meiner Entdeckung nicht allein bin.

An einigen Stellen meine ich sogar Journalismus auszumachen, also vielleicht hier, nur um ein aktuelles Beisiel zu nennen. Zumindest haben sich eben dort zwei Print-Kollegen sichtbar gemacht im Netz.

Ach ja, eines noch: Blogger finde ich toll. Nicht alle, aber mehr als zwei oder drei. Ich mag übrigens auch bestimmt ein Dutzend Schauspieler sehr, andere dagegen nicht so. Zwei Dutzend Bands finde ich auch toll, aber nicht alles, was irgendwie CDs verkauft. Und unter Druck gesetzt fühle ich mich nicht durch das Netz, auch nicht durch Blogger. Denn diejenigen unter ihnen, die mir nicht egal sind, bereichern meine Tage.

Zum Thema auch Herr Niggemeier, bitte.

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Über Björn Sievers

Director @ Edelman | PR for telco and internet companies | lecturer from time to time | (lazy) part-time blogger | cyclist (not lazy at all)
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Eine Antwort auf Print muss ins Netz

  1. Thomas sagt:

    Ein bisschen komisch finde ich die Aussage „Print muss ins Netz“ auch. Kommt irgendwie 10 Jahre zu spät, da alle schon im Netz sind. Zumal er ausschließlich von „sichtbar werden“ redet, also viel weniger als dem, was viele viele traditionelle Medien schon lange im Internet machen.

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