Internet als Durststrecke

Der Brockhaus-Verlag hat ein Problem:

„Der Brockhaus-Verlag will mit einer Internet-Offensive seiner aktuellen Durststrecke bei den klassischen Nachschlagewerken begegnen.“

schreibt das „Handelsblatt“. Doch einer Durststrecke wohnt ja die Hoffung inne, dass sie irgendwann zuende sein könnte. Die Durststrecke bei den klassischen Nachschlagewerken dürfte aber eher das Ende derselben sein.

Und so packt auch das Handelsblatt die ganze Wahrheit in den zweiten Satz:

„“Die 21. Auflage der Brockhaus Enzyklopädie war voraussichtlich die letzte“ – so ein Verlagssprecher.“

BTW. Die Internet-Offensive (oder die Durst kostet 50 der 450 Stellen. Zunächst. Bitter.

Update: Kollege Knüwer fand die Berichterstattung auch nicht so gelungen.

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Über Björn Sievers

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Eine Antwort auf Internet als Durststrecke

  1. Weltenweiser sagt:

    Ich fand die Idee mit dem Stick damals gar nicht so schlecht. aber die Wikipedia-Konkurrenz ist halt einfach zu groß.

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