Neulich in der Bahn

Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen, ICE 1617, Familiengepäck.

Der Fahrplan verrät, Ziel ist München. Gut, denn da wollen wir hin. Der Wagenstandanzeiger ist sich da schon nicht mehr so sicher: Der erste Zugteil fahre nach München oder Nürnberg, die zweite Hälfte nach Erfurt. Entscheidung für den ersten Zugteil., schließlich ist nicht Nürnberg-Tag, sagen Fahrplan und Fahrkarte. Die Anzeigen am Gleis bestätigen diese Erkenntnis. Puh.

Gepäck rein, Familie rein. Sitzplatz. Verwirrung. Der Wagen sagt: In Nürnberg ist Schluss. Das Faltblatt „Ihr Reiseplan“ behauptet dagegen: München. Zum Glück gibt es Zugbegleiter. Doch die Dame weiß auch nicht, wie weit unser Wagen fährt. Sie fragt den Lokführer; nur der hat auch keine Ahnung. In Leipzig ist Feierabend. Für die beiden.

Irgendwann haben wir es dann doch noch herausgefunden: Unser Zugteil bleibt in Nürnberg. Familie und Gepäck umgeladen, in München angekommen. Ein Zug, unzähliche Möglichkeiten. Krass.

Nachtrag: Zwei Wochen später, gleicher Zug. Keine Probleme. Ich wusste ja, wo ich einsteigen muss. Und am Südkreuz hing ein anderer Wagenstandanzeiger aus. Geht doch.

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Über Björn Sievers

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