Die Sinnkrise der Ökonomen

Dass ich ein Freund der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ bin, erwähnte ich bereits. In der zweiten Lektürerunde (die erste beim Frühstück, die zweite auf einer Wiese in der Sonne; auch ein Grund, die Zeitung zu kaufen übrigens) habe ich mich ganz besonders gefreut mit dem Blatt, genauer über diesen Artikel:

„Die Ökonomen in der Sinnkrise“

Damit haben die lieben Kollegen ein Thema aufgegriffen, über das dringend geschrieben werden muss. Denn angesichts der Ausmaße der aktuellen Wirtschaftskrise drängt sich die Frage auf: Können wir den Modelle der Wirtschaftswissenschaft noch vertrauen? Taugen die Prognosen zur Konjunkturentwicklung noch etwas? Habensie je etwas getaugt?

Diese Fragen sind so dringend, dass mein Kollege Ansgar Siemens bereits vor fast einem halben Jahr ein paar Antworten gefunden hat. Seine Geschichte hieß damals (und heißt heute, wir sind ja online):

„Die Sinnkrise der Star-Ökonomen“

Wer mal ausprobieren möchte, ob Ansgar auch sonst als Seismograph in der Wirtschaftsberichterstattung funktioniert: Seine Texte lassen sich als Feed abonnieren.

Bleibt allein die Frage: Was sagt Hans-Werner Sinn, wenn Lisa Nienhaus oder Christian Siedenbiedel das nächste Mal anrufen?

PS: Ich will nicht ausschließen, dass wir hier oder dort auch mal hinterher schreiben. Aber ab morgen werden wir allzu nahe liegende Überschriften sicher googeln. Ach ja, lesenswert ist der FAS-Beitrag auf jeden Fall.

Über Björn Sievers

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