Twitter und das erste Mal

Wenn wir hier schon bei Sätzen über Twitter sind: Der Netzversteher Andrew Keen schreibt einen, der mich sehr beruhigt:

A year or two ago, many people (including myself) were sneering at the value of Twitter.

Vermutlich habe ich nie gespottet über Twitter, doch verstanden habe ich das Ding auch erst im zweiten Anlauf. Seitdem komme ich aber nicht mehr weg davon.

Eigentlich geht es in seinem Posting um das, was in der Überschrift steht: „Friendfeed versus Twitter“. Und auch dazu schreibt er etwas, was ich teile:

„For me and other mainstream web users who crave simplicity and ease-of-use from their Internet tools, it remains an irritatingly over-engineered and elliptical application, the Internet version of Rubik’s Cube.“

Friendfeed habe ich eingerichtet, aber ich nutze es nicht aktiv. Der Dienst aggregiert so ziemlich alles, was ich im Netz so treibe – und einiges davon läuft auf meine Facebook-Seite – and that’s it. Nett, aber kein Suchtpotenzial. Twitter hat das schon eher.

Twitter ist wie Apple: Tut einfach, was es verspricht. Friendfeed ist Microsoft: Kann alles, aber man muss dafür arbeiten (ok, abgestürzt ist es noch nicht in meiner Gegenwart).

Über Björn Sievers

Director @ Edelman | PR for telco and internet companies | lecturer from time to time | (lazy) part-time blogger | cyclist (not lazy at all)
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