Web 2.0 und Social Media sind out

Diese Überschrift ist natürlich Quatsch. Tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall. Dabei geht es nicht so sehr darum, dass die Nutzerzahlen von Sozialen Netzwerken nach wie vor ziemlich rasant wachsen. Eine Studie des Hans-Bredow-Instituts kommt in der Studie „Heranwachsen mit dem Social Web“ (PDF) zu dem Ergebnis, dass:

“Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwar die Begriffe „Web 2.0“ oder „Social Web“ nicht geläufig sind, die Onlineangebote selbst – und insbesondere die Social Networking Sites – jedoch einen hohen Stellenwert in ihrem Medienrepertoire und ihrem Alltag haben.”

Das heißt nichts anderes: Soziale Netzwerke sind für Jugendliche inzwischen selbstverständlich geworden, sie sind einfach da – und deshalb braucht man auch keinen Oberbegriff, um sie zu Beschreiben. Was in meiner Kindheit Tempo (für Papiertaschentuch) und Nutella (für Schokoladenbrotaufstrich) war, ist heute SchülerVZ, StudiVZ und Wer-kennt-wen.

Die Überschrift stimmt also doch. Irgendwie. Denn die Begriffe sind tatsächlich out – bei den Jugendlichen.

Über Björn Sievers

Director @ Edelman | PR for telco and internet companies | lecturer from time to time | (lazy) part-time blogger | cyclist (not lazy at all)
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