Der Mohr erklärt nicht nur Twitter

Fabian Mohr schreibt auf ZEIT ONLINE drei Sätze, die sich hervorragend als Textblock eignen, um neun von zehn Twitter-Geschichten in deutschen Mainstream-Medien zu kommentieren (ist ja inzwischen langweilig, immer dagegen zu halten):

„Journalisten neigen dazu, neue technologische Entwicklungen daran zu messen, was sie bereits kennen. Ein gesunder Reflex. Nur haben die Medien traditioneller Prägung, in denen sie sich zu Hause fühlen, bislang mit Blogs, Twitter oder Facebook bestenfalls am Rande zu tun.“

Dass der Mohrsche Text auch jenseits dieser Sätze höchst lesenswert ist, versteht sich von selbst. Noch eine Kostprobe:

„Als Berichtsgebiet ist das Internet nicht nur ähnlich komplex wie die Finanzkrise oder das Thema Afghanistan – in der Lebenswirklichkeit vieler Menschen, die ihr Geld in Berufen verdienen, die es vor 15 Jahren noch nicht gab, hat das Internet auch eine ähnlich hohe Relevanz.“

Also, lesen!

Über Björn Sievers

Director @ Edelman | PR for telco and internet companies | lecturer from time to time | (lazy) part-time blogger | cyclist (not lazy at all)
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