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	<title>Kommentare zu: Autorisierung in der Qualit&#228;tspresse</title>
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	<description>Berater &#124; Dozent &#124; Radfahrer</description>
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		<title>Von: Milo</title>
		<link>http://bjoern-sievers.de/2009/07/15/autorisierung-in-der-qualitatspresse/comment-page-1/#comment-14365</link>
		<dc:creator>Milo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 11:07:17 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe mal f&#252;r eine Bundestagsabgeordnete gearbeitet. In dieser Zeit habe ich reichlich Erfahrungen gemacht mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten und missverstandenen &#196;u&#223;erungen. Ich finde es zwar etwas ritualhaft, wie Politiker sich mit der Floskel, das sei aus dem Zusammenhang gerissen, aus allem und jedem herausreden. Aber wirklich vertrauen kann man den Journalisten nicht. 

Derzeit arbeite ich wissenschaftlich mit journalistischen Quellen und sehe h&#228;ufig, wieviele Verzerrungen und falsch zitierte O-T&#246;ne es gibt. Das ist wahrscheinlich auch nicht anders m&#246;glich, schlie&#223;lich kann der Journalist im Tagesgesch&#228;ft nicht wie ein Historiker arbeiten. Aber solche Fehlier provozieren Missverst&#228;ndnisse und Skand&#228;lchen, die mitunter sehr unverdient Leute treffen. 

Jetzt, da ich nicht mehr in der Politik arbeite, merke ich dann allerdings, dass mir die glattgeb&#252;gelten Interviews auch auf die Ketten gehen. 

Deshalb kann ich eigentlich keine entschiedene Position dazu einnehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mal f&#252;r eine Bundestagsabgeordnete gearbeitet. In dieser Zeit habe ich reichlich Erfahrungen gemacht mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten und missverstandenen &#196;u&#223;erungen. Ich finde es zwar etwas ritualhaft, wie Politiker sich mit der Floskel, das sei aus dem Zusammenhang gerissen, aus allem und jedem herausreden. Aber wirklich vertrauen kann man den Journalisten nicht. </p>
<p>Derzeit arbeite ich wissenschaftlich mit journalistischen Quellen und sehe h&#228;ufig, wieviele Verzerrungen und falsch zitierte O-T&#246;ne es gibt. Das ist wahrscheinlich auch nicht anders m&#246;glich, schlie&#223;lich kann der Journalist im Tagesgesch&#228;ft nicht wie ein Historiker arbeiten. Aber solche Fehlier provozieren Missverst&#228;ndnisse und Skand&#228;lchen, die mitunter sehr unverdient Leute treffen. </p>
<p>Jetzt, da ich nicht mehr in der Politik arbeite, merke ich dann allerdings, dass mir die glattgeb&#252;gelten Interviews auch auf die Ketten gehen. </p>
<p>Deshalb kann ich eigentlich keine entschiedene Position dazu einnehmen.</p>
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		<title>Von: bjoern</title>
		<link>http://bjoern-sievers.de/2009/07/15/autorisierung-in-der-qualitatspresse/comment-page-1/#comment-14337</link>
		<dc:creator>bjoern</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 08:29:24 +0000</pubDate>
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		<description>Den Mangel an Vertrauen sehe ich weniger beim PR-Arbeiter, sondern beim Gespr&#228;chspartner. Wobei nat&#252;rlich der PRler es ausbaden muss, wenn etwas nicht im Sinne des Interviewten l&#228;uft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den Mangel an Vertrauen sehe ich weniger beim PR-Arbeiter, sondern beim Gespr&#228;chspartner. Wobei nat&#252;rlich der PRler es ausbaden muss, wenn etwas nicht im Sinne des Interviewten l&#228;uft.</p>
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		<title>Von: Mark Pohlmann</title>
		<link>http://bjoern-sievers.de/2009/07/15/autorisierung-in-der-qualitatspresse/comment-page-1/#comment-14336</link>
		<dc:creator>Mark Pohlmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 07:52:14 +0000</pubDate>
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		<description>puh - ein Evergreen. Ich kann nur aus meiner langj&#228;hrigen Erfahrung als PRler sagen, dass meine Auftraggeber die nachtr&#228;gliche Kontrolle von Interviews und Zitaten als Basiskompetenz von mir erwarten. Keine Kontrolle &#252;ber die Inhalte = kein guter PR-Mann. Journalisten machen halt ihren Job, wir unseren. Das sollte man bitte nicht mit mangelndem Vertrauen verwechseln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>puh &#8211; ein Evergreen. Ich kann nur aus meiner langj&#228;hrigen Erfahrung als PRler sagen, dass meine Auftraggeber die nachtr&#228;gliche Kontrolle von Interviews und Zitaten als Basiskompetenz von mir erwarten. Keine Kontrolle &#252;ber die Inhalte = kein guter PR-Mann. Journalisten machen halt ihren Job, wir unseren. Das sollte man bitte nicht mit mangelndem Vertrauen verwechseln.</p>
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