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Fernsehen? Done!

26. Juli 2009 von Björn Sievers

Gerade bei carta aufgelesen:

Das Fernsehen bewegt sich sukzessive in die Nähe des Radios als anerkanntes Nebenbei-Medium. Werbespots werden bereits heute so produziert, dass ein „Schauen“ nicht mehr nötig ist. Den Zusehern wird in den Raum „hinterhergerufen“.

Und mich gefragt: Ist es nicht noch viel verheerender? Wenn wir der Einzelmeinung von Matthew Robson glauben, der als unterbezahlter Analyst Praktikant seinem (temporären) Arbeitgeber Morgan Stanley zu einem Erweckungserlebnis verholfen hat, dann wächst eine Generation heran, die nur noch für die Fußball-WM (und die eine oder andere Serie) das einschaltet, was wir jahrzehntelang als Fernsehen bezeichnet haben.

Most teenagers watch television, but usually there are points in the year where they watch more than average. This is due to programs coming on in seasons, so they will watch a particular show at a certain time for a number of weeks (as long as it lasts) but then they may watch no television for weeks after the program has ended.

Die Werbung kann so viel rufen wie sie will, wenn der Fernseher wochenlang Staub ansetzt.

Was wirklich toll ist daran: Ich finde mich wieder bei dem jungen Herrn Robson – und fühle mich ebenfalls jung.

Geschrieben in Die Medien, Die Ökonomie | Kommentar

1 Reaktion zu “Fernsehen? Done!”

  1. am 31 Jul 2009 um 15:261Freitexter

    Als Schülerpraktikant ist der junge Matthew Robson höchstwahrscheinlich sogar unbezahlt… Vielen Dank für den Hinweis. Robson gibt mit klaren Worten eine sehr prägnante Analyse wieder. Manchmal bedarf es halt eines 15-Jährigen, um ein paar Wahrheiten auszusprechen.

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