In eigener Sache: Der DJV und ich

Nun bin ich ausgetreten aus dem DJV. Da ich den Verband in den vergangenen Wochen an dieser Stelle hier und da kritisiert habe, sage ich kurz, was mich bewogen hat.

Meine Kritik am Verband und das, was ich von aktiven Kollegen über die Arbeit im Verband erfahren habe, ließen mir nur zwei Möglichkeiten: Entweder ich engagiere mich, oder ich trete aus. Engagement für den DJV hätte bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und – wenn man es zu Ende denkt – Gewerkschafter zu werden. Da das keine Option für mich ist, habe ich den Verband verlassen (meine Mitgliedschaft endet am 30. September 2009).

Ich wünsche den Kollegen, die versuchen, den Verband von innen zu verändern, viel Glück und vor allem einen langen Atem. Ich habe großen Respekt vor ihrer Arbeit.

Über Björn Sievers

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Eine Antwort auf In eigener Sache: Der DJV und ich

  1. Jens sagt:

    Sehr geehrter Kollege Sievers,

    nunja Sie haben Ihre Entscheidung getroffen. Schade. Bekanntlich sind die kleinsten Unteroffiziere ja immer die stolzesten. Ich persönlich dachte es bewegt sich etwas im Hause an der Bennauerstr. in Bonn. Aber die Taktik des Aussitzens hat sich wiedereinmal behauptet und ein Ktitiker mit einer großen Gemeinde kann den DJV nicht mehr zum Nachdenken bewegen. Passt doch zum 60igsten Jahrestag der alten Herren aus Bonn wo kaum einer das harte Geschäft des Journalismus kennt.

    Bleiben Sie stark.

    J.

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