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	<title>Kommentare zu: Warum das Dilemma der Nachrichtenagenturen in die Zukunft der Medien weist</title>
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	<description>Berater &#124; Dozent &#124; Radfahrer</description>
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		<title>Von: heinz wagener</title>
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		<dc:creator>heinz wagener</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 17:33:16 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr gute Ananlyse mit einigen kleinen Defiziten. 

Wer kann mir die Frage beantworten, wie die traditionellen und die neuen Medien ohne die Angebote von Nachrichtenagenturen aktuell und in follow-ups &#252;ber den B&#246;rsentag in News York/Tokio/Frankkfurt, die Toyota-Pleite in den USA, den Verkauf von ratiopharm an einen israelischen Investor, die Anzeigenkrise bei Bertelsmann, die Olympischen Sommer-/Winterspiele, die Fu&#223;ball-WM in S&#252;dafrika, das 2.Liga-Spiel Augsburg gegen Koblenz, die Staatskrise in Thailand, den Seekrieg zwischen Greenpeace und der japanischen Walfangflotte in der Antarktis (von sog. &quot;bunten stories&quot; aus entlegenen Weltgegenden ganz abgesehen) berichten sollen ? Und das mit einer Redaktion, die zuverl&#228;ssig recherchiert, handwerklich integer das Material sichtet und zusammengefa&#223;t, in einer allgemein verst&#228;ndlichen Sprache, frei von Einfl&#252;ssen Dritter etc. ? 

Alle mir bekannten Versuche der traditionellen (gedruckten) Medien, mit ihrem jeweiligen Material &#252;berregionale Netze zu knn&#252;pfen (seien es Texte, Bilder, Grafiken und/oder deren Kombination), sind erfolglos geblieben - aus naheligenden Gr&#252;nden, n&#228;mlich wegen der nicht zu vereinbarenden Qualit&#228;tsanspr&#252;che der Beteiligten. Und dies wird - so scheint mir - bei den Blogs und &quot;anderen kollaborativen Nachrichten-Websites&quot; nicht anders sein. Vertrauen ist die Seele des Gesch&#228;fts, wo immer Nachrichten mit dem Anspruch auf Glaubw&#252;rdigkeit (und wom&#246;glich gegen Entgelt) auftauchen.

Kummer bereitet mir, da&#223; einige Anbieter im traditionellen Markt offenbar aus Angst vor einem langsamen Siechtum eine Art von Harakiri begehen und - von allen guten Geistern verlassen - sich einem Billigjournalismus hingeben, der in wenigen Jahren die Frage nach der Zukunft von Nachrichtenagenturen ohnehin &#252;berfl&#252;ssig machen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr gute Ananlyse mit einigen kleinen Defiziten. </p>
<p>Wer kann mir die Frage beantworten, wie die traditionellen und die neuen Medien ohne die Angebote von Nachrichtenagenturen aktuell und in follow-ups &#252;ber den B&#246;rsentag in News York/Tokio/Frankkfurt, die Toyota-Pleite in den USA, den Verkauf von ratiopharm an einen israelischen Investor, die Anzeigenkrise bei Bertelsmann, die Olympischen Sommer-/Winterspiele, die Fu&#223;ball-WM in S&#252;dafrika, das 2.Liga-Spiel Augsburg gegen Koblenz, die Staatskrise in Thailand, den Seekrieg zwischen Greenpeace und der japanischen Walfangflotte in der Antarktis (von sog. &#8220;bunten stories&#8221; aus entlegenen Weltgegenden ganz abgesehen) berichten sollen ? Und das mit einer Redaktion, die zuverl&#228;ssig recherchiert, handwerklich integer das Material sichtet und zusammengefa&#223;t, in einer allgemein verst&#228;ndlichen Sprache, frei von Einfl&#252;ssen Dritter etc. ? </p>
<p>Alle mir bekannten Versuche der traditionellen (gedruckten) Medien, mit ihrem jeweiligen Material &#252;berregionale Netze zu knn&#252;pfen (seien es Texte, Bilder, Grafiken und/oder deren Kombination), sind erfolglos geblieben &#8211; aus naheligenden Gr&#252;nden, n&#228;mlich wegen der nicht zu vereinbarenden Qualit&#228;tsanspr&#252;che der Beteiligten. Und dies wird &#8211; so scheint mir &#8211; bei den Blogs und &#8220;anderen kollaborativen Nachrichten-Websites&#8221; nicht anders sein. Vertrauen ist die Seele des Gesch&#228;fts, wo immer Nachrichten mit dem Anspruch auf Glaubw&#252;rdigkeit (und wom&#246;glich gegen Entgelt) auftauchen.</p>
<p>Kummer bereitet mir, da&#223; einige Anbieter im traditionellen Markt offenbar aus Angst vor einem langsamen Siechtum eine Art von Harakiri begehen und &#8211; von allen guten Geistern verlassen &#8211; sich einem Billigjournalismus hingeben, der in wenigen Jahren die Frage nach der Zukunft von Nachrichtenagenturen ohnehin &#252;berfl&#252;ssig machen wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Zschunke</title>
		<link>http://bjoern-sievers.de/2010/03/19/warum-das-dilemma-der-agenturen-die-zukunft-der-medien-weist/comment-page-1/#comment-14491</link>
		<dc:creator>Peter Zschunke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 16:47:37 +0000</pubDate>
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		<description>@Markus: Danke f&#252;r den Hinweis auf diesen interessanten Beitrag. Die &quot;Gatekeeper&quot;-Theorie wurde den Nachrichtenagenturen von der Kommunikationswissenschaft &#252;bergest&#252;lpt und ist schon lange korrekturbed&#252;rftig. 

H&#252;bsch ist der Schlusssatz. Da hei&#223;t es, &quot;dass die Frage, ob Nachrichtenblogs und andere kollaborative Nachrichten-Websites den traditionellen Journalismus &#039;zur Strecke bringen&#039; (&#039;kill of&#039;) werden, selbst aus der Mottenkiste altmodischer journalistischer Modelle der Berichterstattung stammt&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus: Danke f&#252;r den Hinweis auf diesen interessanten Beitrag. Die &#8220;Gatekeeper&#8221;-Theorie wurde den Nachrichtenagenturen von der Kommunikationswissenschaft &#252;bergest&#252;lpt und ist schon lange korrekturbed&#252;rftig. </p>
<p>H&#252;bsch ist der Schlusssatz. Da hei&#223;t es, &#8220;dass die Frage, ob Nachrichtenblogs und andere kollaborative Nachrichten-Websites den traditionellen Journalismus &#8216;zur Strecke bringen&#8217; (&#8216;kill of&#8217;) werden, selbst aus der Mottenkiste altmodischer journalistischer Modelle der Berichterstattung stammt&#8221;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://bjoern-sievers.de/2010/03/19/warum-das-dilemma-der-agenturen-die-zukunft-der-medien-weist/comment-page-1/#comment-14490</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 08:16:40 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo!

Ein kurzer Hinweis auf einen sicherlich gewinnbringenden Text: Axel Bruns schreibt &#252;ber den Wandel vom Gatekeeping zum Gatewatching. Das mag f&#252;r alle hier Mitlesenden relativ offensichtlich sein. Aber vielleicht kann man den Text ja auch mal dem einen oder anderen Agenturvertreter o.&#196;. unter die Nase reiben ;)

Hier befindet sich die PDF-Datei: http://snurb.info/files/2008_DFG_Vom%20Gatekeeping%20zum%20Gatewatching_preprint.pdf

Gru&#223; aus M&#252;nster!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!</p>
<p>Ein kurzer Hinweis auf einen sicherlich gewinnbringenden Text: Axel Bruns schreibt &#252;ber den Wandel vom Gatekeeping zum Gatewatching. Das mag f&#252;r alle hier Mitlesenden relativ offensichtlich sein. Aber vielleicht kann man den Text ja auch mal dem einen oder anderen Agenturvertreter o.&#196;. unter die Nase reiben <img src='http://bjoern-sievers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier befindet sich die PDF-Datei: <a href="http://snurb.info/files/2008_DFG_Vom%20Gatekeeping%20zum%20Gatewatching_preprint.pdf" rel="nofollow">http://snurb.info/files/2008_DFG_Vom%20Gatekeeping%20zum%20Gatewatching_preprint.pdf</a></p>
<p>Gru&#223; aus M&#252;nster!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: bjoern</title>
		<link>http://bjoern-sievers.de/2010/03/19/warum-das-dilemma-der-agenturen-die-zukunft-der-medien-weist/comment-page-1/#comment-14489</link>
		<dc:creator>bjoern</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 14:19:00 +0000</pubDate>
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		<description>@Hardy: Genau das schreibe ich ja. Dass Du detaillierter berichtest als es die Agenturen je k&#246;nnten - und sie daher nicht brauchst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Hardy: Genau das schreibe ich ja. Dass Du detaillierter berichtest als es die Agenturen je k&#246;nnten &#8211; und sie daher nicht brauchst.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Zschunke</title>
		<link>http://bjoern-sievers.de/2010/03/19/warum-das-dilemma-der-agenturen-die-zukunft-der-medien-weist/comment-page-1/#comment-14488</link>
		<dc:creator>Peter Zschunke</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 14:01:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bjoern-sievers.de/?p=1011#comment-14488</guid>
		<description>Danke, Bj&#246;rn, f&#252;r diesen Beitrag!

Das zeitliche Zur&#252;ckhalten von Meldungen ist aus meiner Sicht kein Weg, der zum Ziel f&#252;hrt. Bei AP in New York wurde das auch mal erwogen, aber wieder verworfen. 

Warum? Nachrichtenagenturen sind - siehe Twitter - nicht mehr unbedingt die ersten, die eine neue Information verbreiten. Aber sie sind weiterhin die ersten, die eine neue Information mit gepr&#252;fter Zuverl&#228;ssigkeit verbreiten - Falschmeldungen als Ausnahme best&#228;tigen die Regel :-)

Aber aktuelle Nachrichten m&#252;ssen f&#252;r alle Beziehern gleichzeitig aktuell sein - abgehangene Nachrichten sind keine Nachrichten. Zudem ist es ja schon schwierig, Sperrfristen einzuhalten. Eine zeitlich verz&#246;gerte Zustellung an Online-Medien w&#228;re noch weniger praktikabel.

Eine engere Vernetzung von Zeitungen findet ja bereits statt. Und &quot;hyperlokale Netzmedien&quot; wie Hardys Heddesheimblog k&#246;nnten ein Vorbild f&#252;r die Weiterentwicklung der Online-Ausgaben regionaler Medien sein - nicht umsonst hat die Rheinzeitung ja k&#252;rzlich Hardy eingeladen. 

Dabei werden Nachrichtenagenturen  weiter gebraucht - als prim&#228;rer aktueller Content-Lieferant aus dem Ausland (und das besteht halt nicht nur aus Washington) wie aus dem Inland. 

Die von Ulrike Langer angef&#252;hrte Rolle als technischer Dienstleister enth&#228;lt auch die Perspektive, von der von Jochen angeprangerten Konformit&#228;t der Nachrichtenlage wegzukommen: Das gegenw&#228;rtig im Aufbau befindliche B2B-Portal von dpa soll ja auch zus&#228;tzlichen Content enthalten, der f&#252;r die Agenturmeldung nicht verwendet wurde - Stoff f&#252;r eigene Geschichten und weitergehende Recherchen. Der Impuls daf&#252;r wird aber auch k&#252;nftig in wesentlichem Ma&#223;e von Nachrichtenagenturen kommen. 
(Disclamer: Pers&#246;nlicher Meinungsbeitrag, unabh&#228;ngig von meinem jetzigen - DAPD - oder k&#252;nftigen - dpa - Arbeitgeber)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Bj&#246;rn, f&#252;r diesen Beitrag!</p>
<p>Das zeitliche Zur&#252;ckhalten von Meldungen ist aus meiner Sicht kein Weg, der zum Ziel f&#252;hrt. Bei AP in New York wurde das auch mal erwogen, aber wieder verworfen. </p>
<p>Warum? Nachrichtenagenturen sind &#8211; siehe Twitter &#8211; nicht mehr unbedingt die ersten, die eine neue Information verbreiten. Aber sie sind weiterhin die ersten, die eine neue Information mit gepr&#252;fter Zuverl&#228;ssigkeit verbreiten &#8211; Falschmeldungen als Ausnahme best&#228;tigen die Regel <img src='http://bjoern-sievers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber aktuelle Nachrichten m&#252;ssen f&#252;r alle Beziehern gleichzeitig aktuell sein &#8211; abgehangene Nachrichten sind keine Nachrichten. Zudem ist es ja schon schwierig, Sperrfristen einzuhalten. Eine zeitlich verz&#246;gerte Zustellung an Online-Medien w&#228;re noch weniger praktikabel.</p>
<p>Eine engere Vernetzung von Zeitungen findet ja bereits statt. Und &#8220;hyperlokale Netzmedien&#8221; wie Hardys Heddesheimblog k&#246;nnten ein Vorbild f&#252;r die Weiterentwicklung der Online-Ausgaben regionaler Medien sein &#8211; nicht umsonst hat die Rheinzeitung ja k&#252;rzlich Hardy eingeladen. </p>
<p>Dabei werden Nachrichtenagenturen  weiter gebraucht &#8211; als prim&#228;rer aktueller Content-Lieferant aus dem Ausland (und das besteht halt nicht nur aus Washington) wie aus dem Inland. </p>
<p>Die von Ulrike Langer angef&#252;hrte Rolle als technischer Dienstleister enth&#228;lt auch die Perspektive, von der von Jochen angeprangerten Konformit&#228;t der Nachrichtenlage wegzukommen: Das gegenw&#228;rtig im Aufbau befindliche B2B-Portal von dpa soll ja auch zus&#228;tzlichen Content enthalten, der f&#252;r die Agenturmeldung nicht verwendet wurde &#8211; Stoff f&#252;r eigene Geschichten und weitergehende Recherchen. Der Impuls daf&#252;r wird aber auch k&#252;nftig in wesentlichem Ma&#223;e von Nachrichtenagenturen kommen.<br />
(Disclamer: Pers&#246;nlicher Meinungsbeitrag, unabh&#228;ngig von meinem jetzigen &#8211; DAPD &#8211; oder k&#252;nftigen &#8211; dpa &#8211; Arbeitgeber)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hardy Prothmann</title>
		<link>http://bjoern-sievers.de/2010/03/19/warum-das-dilemma-der-agenturen-die-zukunft-der-medien-weist/comment-page-1/#comment-14487</link>
		<dc:creator>Hardy Prothmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 13:53:45 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Bj&#246;rn,

guter Text.

Aber eine Kritik: Das heddesheimblog hat noch nie eine Agenturmeldung kopiert und wird das auch nie tun - weder von ddp noch von dpa oder anderen.
Weder eine Meldung, noch einen Bericht und schon gar kein Feature.

Sonnige Gr&#252;&#223;e
Hardy Prothmann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Bj&#246;rn,</p>
<p>guter Text.</p>
<p>Aber eine Kritik: Das heddesheimblog hat noch nie eine Agenturmeldung kopiert und wird das auch nie tun &#8211; weder von ddp noch von dpa oder anderen.<br />
Weder eine Meldung, noch einen Bericht und schon gar kein Feature.</p>
<p>Sonnige Gr&#252;&#223;e<br />
Hardy Prothmann</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: oohpss</title>
		<link>http://bjoern-sievers.de/2010/03/19/warum-das-dilemma-der-agenturen-die-zukunft-der-medien-weist/comment-page-1/#comment-14486</link>
		<dc:creator>oohpss</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 12:18:30 +0000</pubDate>
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		<description>Was mit ein wenig zu kurz komt bei dieser Betrachtungsweise (m)einer Nachrichtenzukunft ist die Autentit&#228;t der Informations-Quelle. Wenn der Nachrichtenleser heute schon einem &quot;Bratwurtsjournalismus&quot; ausgesetzt ist, wie sieht denn dann die von Meinungsmachern gestaltete Nachrichtenzukunft aus. Jede Nachricht ist dann keine Nachricht, weil jeder jedem unterstellt, dass die Information einem Zweck dient, die der Journalist/Blogger publiziert hat um s(einen) Zweck zu erreichen.
Also &quot;meine&quot; Nachrichtenagentur der Zukunft muss die Authentizit&#228;t der Information und der Quellen sicherstellen. Von Bloggern oder Bratwurstjournalisten erwarte ich das nicht. Und vom gedruckten Blatt erwarte ich das ehere als vom Internet. 
Qualit&#228;t im Journalismus ist eine Dienstleistung. Und die bezahle ich auch gerne.
Abschreiben ist keine Qualit&#228;t. Die bezahle ich deshalb auch nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was mit ein wenig zu kurz komt bei dieser Betrachtungsweise (m)einer Nachrichtenzukunft ist die Autentit&#228;t der Informations-Quelle. Wenn der Nachrichtenleser heute schon einem &#8220;Bratwurtsjournalismus&#8221; ausgesetzt ist, wie sieht denn dann die von Meinungsmachern gestaltete Nachrichtenzukunft aus. Jede Nachricht ist dann keine Nachricht, weil jeder jedem unterstellt, dass die Information einem Zweck dient, die der Journalist/Blogger publiziert hat um s(einen) Zweck zu erreichen.<br />
Also &#8220;meine&#8221; Nachrichtenagentur der Zukunft muss die Authentizit&#228;t der Information und der Quellen sicherstellen. Von Bloggern oder Bratwurstjournalisten erwarte ich das nicht. Und vom gedruckten Blatt erwarte ich das ehere als vom Internet.<br />
Qualit&#228;t im Journalismus ist eine Dienstleistung. Und die bezahle ich auch gerne.<br />
Abschreiben ist keine Qualit&#228;t. Die bezahle ich deshalb auch nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bjoern</title>
		<link>http://bjoern-sievers.de/2010/03/19/warum-das-dilemma-der-agenturen-die-zukunft-der-medien-weist/comment-page-1/#comment-14485</link>
		<dc:creator>bjoern</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 09:26:05 +0000</pubDate>
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		<description>@Albert Warnecke: Die Politik in Washington wird sicher weiter von gro&#223;en Medien gecovert. Au&#223;erdem ist denkbar, dass kleinere blogartige, deutsche Medien hinzukommen, die nach dem Vorbild der Huffington Post arbeiten. Auf die kann die Lokalzeitung verlinken. Zum Beispiel.

@Ulrike: Ja, gebe Dir Recht. Aber wie Du schon schreibst, in diese Richtung denkt allein die dpa. Zuende gedacht w&#252;rde das hei&#223;en, das klassische Agenturgesch&#228;ft wird zum Beiboot. Wenn &#252;berhaupt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Albert Warnecke: Die Politik in Washington wird sicher weiter von gro&#223;en Medien gecovert. Au&#223;erdem ist denkbar, dass kleinere blogartige, deutsche Medien hinzukommen, die nach dem Vorbild der Huffington Post arbeiten. Auf die kann die Lokalzeitung verlinken. Zum Beispiel.</p>
<p>@Ulrike: Ja, gebe Dir Recht. Aber wie Du schon schreibst, in diese Richtung denkt allein die dpa. Zuende gedacht w&#252;rde das hei&#223;en, das klassische Agenturgesch&#228;ft wird zum Beiboot. Wenn &#252;berhaupt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrike Langer</title>
		<link>http://bjoern-sievers.de/2010/03/19/warum-das-dilemma-der-agenturen-die-zukunft-der-medien-weist/comment-page-1/#comment-14484</link>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 08:42:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bjoern-sievers.de/?p=1011#comment-14484</guid>
		<description>Ein sehr kluger Kommentar. Empfehlungstweet ist schon raus. Allerdings sehe ich f&#252;r Agenturen eine Chance, die Du nicht erw&#228;hnst. Sie k&#246;nnen sich zu technischen Dienstleistern wandeln, die ihren Kunden auf dem Weg in die digitale Zukunft helfen. Die dpa ist da mit ihrer Tochter infocom auf einem guten Weg. Es muss nicht jede kleine Regionalzeitung mit einem eigens entwickelten Mobilportal, mit eigenen e-Reader-Formaten, eigenem Micropayment-System und eigenen Strukturen f&#252;r die Aggregation von hyperlokalen Inhalten das Rad neu erfinden. Das w&#228;re viel zu unwirtschaftlich. Allerdings f&#228;llt mir momentan wirklich nur die dpa auf, die ernsthaft diese Aufgabe eines digitalen Dienstleisters angeht. Zumal dieser Markt sicherlich f&#252;r einige Jahre noch erst mal nur ein Nebengesch&#228;ft sein wird.  Aber wenn die ddp umsetzt, was Widmann auf dem Podium vorgeschlagen hat, k&#246;nnte ich mir vorstellen, dass bei der dpa die Sektkorken knallen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr kluger Kommentar. Empfehlungstweet ist schon raus. Allerdings sehe ich f&#252;r Agenturen eine Chance, die Du nicht erw&#228;hnst. Sie k&#246;nnen sich zu technischen Dienstleistern wandeln, die ihren Kunden auf dem Weg in die digitale Zukunft helfen. Die dpa ist da mit ihrer Tochter infocom auf einem guten Weg. Es muss nicht jede kleine Regionalzeitung mit einem eigens entwickelten Mobilportal, mit eigenen e-Reader-Formaten, eigenem Micropayment-System und eigenen Strukturen f&#252;r die Aggregation von hyperlokalen Inhalten das Rad neu erfinden. Das w&#228;re viel zu unwirtschaftlich. Allerdings f&#228;llt mir momentan wirklich nur die dpa auf, die ernsthaft diese Aufgabe eines digitalen Dienstleisters angeht. Zumal dieser Markt sicherlich f&#252;r einige Jahre noch erst mal nur ein Nebengesch&#228;ft sein wird.  Aber wenn die ddp umsetzt, was Widmann auf dem Podium vorgeschlagen hat, k&#246;nnte ich mir vorstellen, dass bei der dpa die Sektkorken knallen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://bjoern-sievers.de/2010/03/19/warum-das-dilemma-der-agenturen-die-zukunft-der-medien-weist/comment-page-1/#comment-14483</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 08:41:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bjoern-sievers.de/?p=1011#comment-14483</guid>
		<description>Danke f&#252;r den vorletzten Absatz. Die Wichtigkeit von Aggregatoren f&#252;r die Zukunft von hyperlokalen Medien und Special-Interest-Blogs kann gar nicht genug betont werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r den vorletzten Absatz. Die Wichtigkeit von Aggregatoren f&#252;r die Zukunft von hyperlokalen Medien und Special-Interest-Blogs kann gar nicht genug betont werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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