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FOCUS Online für (einen) Historiker

Vor vielen, ja vor sehr vielen Jahren habe ich Geschichte studiert. Und das Herz des Hitorikers, das immer noch leise in mir schlägt, hüpft schon ein bisschen, wenn ich dies hier sehe:

Das ist FOCUS Online 1996. Gefischt habe ich den Screenshot von unserer neuen Facebook-Seite. Da gibt es auch noch mehr: FOCUS Online im Wandel der Zeit.

Eines ist klar: Nie sah FOCUS Online besser als heute. Ich schreib auch nach zwei Jahren immer noch gerne in dieses Layout.

Gesine Schwan zu Besuch

Ehrlich gesagt, ich mag sie nicht. Diese Der-Promi-und-der-Wurm-Fotos. Doch jetzt mache ich mal eine Ausnahme. Und dann auch noch für mich. Für dieses Bild:

Gesine Schwan und ich haben uns vor gut zehn Jahren zum letzten Mal getroffen. Damals sprachen wir „Über die Demokratie in Amerika“ und Alexis de Tocqueville – es war meine Magisterprüfung in Politikwissenschaft. Uff, ist das lange her.

Heute war Gesine Schwan zu Besuch bei FOCUS Online, und es ging um die Demokratie in Deutschland sowie ihre Bewerbung um das Amt des Bundespräsidenten. Und auch wenn seit der Prüfung viel Zeit vergangenen ist, eines hat sich nicht geändert: ihre Herzlichkeit. Auch ihr theoretisches Fundament ist nach wie vor sehr, sehr fest.

Das Interview, das auf dieses Foto folgte, hat meine Kollegin Iris Mayer geführt. Ich war nur Beiwerk.

Danke, Martin Vogt, für das Foto. Vor allem dafür, dass ich erst hinterher gemerkt habe, dass Du fotografiert hast.

Nachrichten auf Autopilot

In Zeiten zunehmender Automatisierung – auch von Nachrichtenangeboten – ist es durchaus befriedigend zu sehen, dass der Journalist als solcher nicht ganz zu ersetzen ist, will man ein Mindestmaß an Qualität.

Ein Beispiel gefällig:


Schneidige Privatjets haben sie da in Brasilien. Und die Google-Map zeigt exakt, wo die Maschine abgestürzt ist. Also fast jedenfalls. Von Rio nach Manacapuru sind es nur mal eben 4422 Kilometer – mit dem Auto.


Größere Kartenansicht

Mit dem Flugzeug ein Katzensprung. Natürlich.

Ich höre aber schon wieder auf, mit Steinen zu werfen. Sonst könnte jemand gegen April auf die Idee kommen, einen Kübel über mir auszuschütten, sollte unser nachrichten.de auch mal Anlass zu Lästereien über die Automatisierung von Nachrichten-Sites liefern. Wird natürlich nicht passieren.

Aber irgendwie doch schön, dass auch Google nicht perfekt ist.