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Der Tod in der Timeline

“Robin ist der dritte Tote in meiner Timeline.” Ein Satz in einem Gespräch in der vergangenen Woche, nicht einfach so dahin gesagt, im Gegenteil. Aufgeladen mit Trauer, Demut, Unverständnis und vor allem vielen Fragezeichen. Ein Satz, der mich sehr nachdenklich gemacht hat.

Wir haben in dem Gespräch schnell festgestellt, dass wir die drei Toten beide kannten, zumindest im digitalen Sinne. Der erste war ein entfernter digitaler Bekannter von mir, der zweite ein digitaler Weggefährte (fast) meiner ersten Stunden im Netz, getroffen in einer Mailingliste in den 1990er Jahren, der immer überall diskutierte, wo ich debatierte oder las. Und nun Robin Meyer-Lucht, der erste Tote in meiner Timeline, den ich nicht nur digital, sondern auch persönlich kannte – und dessen Tod mich auch deshalb sehr berührt. Ich habe Robin sehr geschätzt, seine Arbeit bewundert. Außerdem waren wir verabredet, aber er ist nicht gekommen. Inzwischen weiß ich, dass er nicht mehr kommen konnte.

Der erste Tote

Alle drei Toten eint eines: Sie waren jünger als ich, als sie gestorben sind. Das ist das Verstörende an ihrem Tod. Er ist anders als der des ersten Toten in meiner Timeline – zu einer Zeit, da wir das noch nicht Timeline nannten. W. war pensionierter Redakteur einer Zeitung in Norddeutschland, und er diskutierte mit uns, mit all den Medienmenschen, die sich in einer Mailingliste trafen. Er war einer der Exoten unter uns, denn die meisten Mitglieder der Liste hatten allenfalls ein paar Jahre gearbeitet. W. hatte sein Berufsleben bereits hinter sich. Verabschiedet hat er sich mit einer E-Mail. Er hatte den Text vorbereitet und jemand verschickte ihn in seinem Namen, nachdem er gestorben war. W. sagte „leise tschüss“.

Ich weiß nicht, wie alt W. war, als er starb. Aber als Rentner war er in einem Alter, in dem Menschen sterben. Wir haben um ihn getrauert in der Liste. Verstört hat uns sein Tod nicht, soweit ich mich erinnere. Das ist jetzt anders.

Tod als Missgeschick

Der Tod ist nicht vorgesehen, nicht in der Timeline. Und eigentlich auch sonst nicht. Er passt nicht in dieses Leben mit seinen Sicherheitsgurten hier und dort – und eigentlich überall. Ja, ich finde es richtig, wass wir unsere Kinder im Auto heute anschnallen, anders als damals in den 1970ern, als ich zum ersten Mal im Auto herum gefahren wurde. Aber ich habe immer wieder den Eindruck, dass wir den Tod ausklammern, ihn nicht (mehr) als Teil des Lebens akzeptieren. Besonders gilt das für unser virtuelles Leben.

Beispiel Facebook: Das größte soziale Netzwerk hat erst in der vergangenen Woche verkündet, dass es unser Lebensarchiv werden will. Spannend, sicher. Aber von einem Reset-Knopf für den Fall des Todes habe ich nichts gelesen. (Ergänzung: Tatsächlich hat Facebook einen solchen Knopf.) Ich glaube aber, genau diesen Knopf werden wir brauchen (nicht nur für Facebook). Denn vielleicht war früher doch etwas besser.

Digitale Gedenkkultur

Im Leben vor dem Internet haben in den meisten Fällen die Angehörigen entschieden, was von einem Menschen bleibt, es sei denn, der Verstorbene hat seine Angelegenheiten zu Lebzeiten geregelt, seine Memoiren verfasst und den Rest verbrannt. Das ist heute nicht mehr so einfach, besonders nicht für Menschen, die viel digital unterwegs sind. Die meisten von ihnen sind jung und denken nicht jeden Tag an den Tod, schon gar nicht bei jedem Foto, jeder schnoddrigen Bemerkung und jedem Like, das sie im Netz hinterlassen. Und ja, das ist gut so. Aber nachdenken sollten wir irgendwann darüber, wie wir gedenken wollen.

Die drei Toten aus meiner Timeline bekommen vermutlich auf Ewigkeit Spam, gewinnen Follower bei Twitter und sammeln Freundschaftsanfragen bei Facebook. Das hört erst auf, wenn jemand die Accounts löscht, auf Gedenken umstellt oder die Community weiter zieht, zu einem Netzwerk, das es zu ihren Lebzeiten noch nicht gab. Mich macht das sehr nachdenklich. Nicht nur das, allerdings.

Zu schnell für den Tod

Unser Leben hat sich – auch durch das Netz – erheblich beschleunigt, so sehr, dass uns kaum Zeit bleibt, wir uns selten Zeit nehmen, inne zu halten. Selbst wenn es um das Leben eines Menschen geht, das sein Ende gefunden hat. „Er ist tot?! Echt? Krass!“ und weiter geht,s. Ich schließe mich selbst mit ein. Meine vergangene Woche war so schnell, dass ich vergessen habe, etwas ins Kondolenzbuch für Robin zu schreiben, das im BASE_camp von E-Plus ausliegt. Das macht mich traurig.

Rezepte wider der Geschwindigkeit und für geregeltes Erinnern im Digitalen habe ich gerade nicht zur Hand. Ich bin nur nachdenklich. Deshalb bleibt mir nur, mich zu verneigen vor den Toten in meiner Timeline. Sie haben, jeder auf seine Weise, mein Leben bereichert. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar.

Buzz aber mal ehrlich

Ok, ich bin nun wirklich zu haben für Spielereien, ganz besonders wenn sie mir elektronisch gereicht werden. Und noch lieber, wenn ich sie mitsamt Elektrik auch in meine Jackentasche stecken kann. Aber seit gestern Abend frage ich mich: Buzz das sein?

In meiner Brust schlagen zwei Herzen: das des Spielkindes und das des Ostwestfalen. Das Spielkind will immer gleich alle Dinge ausprobieren, die das gut funktionierende Vorschlagwesen der sozialen Medien mir so vor die Füße wirft. Das funktioniert schon sehr lange, viel länger als Twitter und Facebook. Das sind ja am Ende sehr neumodische Phänomene. Das Ostwestfalenherz verbeißt sich und bleibt.

Sozialisiert wurde mein digitales Selbst in Mailinglisten, vor allem dem jonet. Schon damals warfen wir uns Links zu und griffen uns unter die Arme, wenn beim einen der Rechner oder beim anderen das Diktiergerät hakte. Das Medium mag ein anderes geworden sein, die Message bleibt. Teile, also bist Du. Und deshalb danke ich allen, die in den vergangenen zwölf Jahren oder so mit mir geteilt haben. Ihr habt mir eine Menge gegeben – und tut es noch. Ich hoffe, ich kann mich hier und dort revangieren – und Ihr habt auch Spaß beim Spielen.

Der Ostwestfale (nicht nur der in mir) ist ein sehr beständiges Wesen. Frohnaturen aus anderen Teilen des Landes und der Welt halten uns manchmal für etwas spröde und trocken. Das sind wir wohl auch. Doch wenn man uns kriegt, dann hat man uns auch (am Hals). Mein Ostwestfalenherz verbeißt sich deshalb auch im digitalen Teil des Lebens in Dinge und Dienste. Das jonet, Flickr, Delicious, Gmail, Google Reader – Begleiter seit vielen Jahren, denen ich gerne die Treue halte. Twitter hatte es ein bisschen schwer anfangs – und hat doch einen Platz erobert. Das haben auch viele liebe Menschen, denen ich auf dem Weg durchs Netz begegnet bin. Aber buzz jetzt noch mehr sein?

Was mich angeht: Für den Moment fühle ich mich sozial ausgelastet – digital wie real. Zwei Welten übrigens, die mehr gemein haben, als der gelernte Feuilletonist auf den ersten Blick vermuten mag. Pflegte das jonet dereinst – in der Frühzeit der populären Version des Netzes – schon eine rege Stammtischkultur (damals rauchte man zum Bier in der Kneipe noch Zigaretten), so ist heute jedes Twittagessen ein Familientreffen. Wer sich liest – auf Twitter, Facebook und Friendfeed -, der kennt sich. Und der sieht sich auch gern mal in die Augen beim Reden. Erst in den vergangenen Wochen habe ich bei solchen Gelegenheiten Menschen erstmals getroffen, die mein Denken schon lange bereichern. Das ist jedes Mal großartig.

Und doch: Irgendwann ist Buzz! Denn was passiert, wenn jemand dort draußen im Digitalen eine neue Tür für soziale Interaktion aufstößt? Sie strömen. Alle. Alle, die sowieso schon twittern, facebooken, flickrn und friendfeeden. Vor einigen Monaten bevölkerten wir Posterous, seit einigen Wochen Foursquare – und seit gestern Abend Google Buzz. Nichts gegen einen gesunden Spieltrieb. Aber bringt uns das wirklich weiter? Zu früh, das zu sagen. Aber eines ist gewiss: Bei Buzz treffe ich kaum jemanden, mit dem ich nicht nicht twittere, facebooke oder flickre. Wer bisher draußen blieb, tritt vermutlich auch jetzt nicht in die soziale Stube. Das ist schade. Irgendwie. Am Ende aber die Realität, mit der wir leben.

Ich werde Buzz wohl noch eine zweite und vielleicht auch eine dritte Chance geben. So bin ich. Doch für den Moment weiß ich: Buzz nicht sein.

In der Publizitätsfalle

Das vergangene Jahr hat dieses Internet nicht eben einfacher gemacht. Also für mich nicht. Gestartet bin ich mit zwei Blogs (dieses und jenes, das grad wieder ein bisschen tot ist), einem Twitter-Account und ein bisschen Facebook hier und da (neben den Dingen, die mich schon seit vielen Jahren begleiten, so Sachen wie delicious, Flickr, Last.fm und so).

Irgendwann im Sommer 2009, es wurde vermutlich gerade heiß, lief das digitale Leben um mich herum schneller und schneller (oder ich wurde träger). In immer kürzeren Abständen, so schien es mir, hetzte die digitale Meute von einem neuen Ich-mach-Euch-noch-glücklicher-Ding zum nächsten. In Erinnerung geblieben sind mir: posterous, foursquare und formspring.me. Aber was davon bleibt wirklich hängen? Das meiste – jenseits der genannten drei – habe ich vermutlich jetzt schon vergessen.

Full stop! Ein Blick zurück in die Frühzeit meiner Internetpublizität. Damals, das war 2002, war die Welt irgendwie überschaubarer – und sah handgeschnitzt aus:

Dereinst dachte ich, das ist jetzt mein Ort im Netz – und da kommt alles hin, was ich digital so sein will. Ein wenig später schon, das war wohl 2004, habe ich gemerkt, dass alle ihre Fotos zu Flickr hochladen. Habe ich auch gemacht. Auf die erste, die zweite und die dritte Version meiner Homepage – selbst aus HTML geschöpft – folgte 2006 das erste und 2007 oder so das zweite Blog. Was war ich froh, als WordPress irgendwann Widgets einführte und ich endlich all die Dinge, die ich an anderen Orten im Netz so publizierte wieder an dieser Stelle, irgendwie ja immer noch mein Zuhause, zusammen führen konnte.

Und jetzt? Zwischen meine Blogs (von denen jenes mal wieder reanimiert werden will) und Twitter hat sich posterous geschlichen – und kann doch die Blogs nicht ersetzen. Foursquare ist eine nette Spielerei, vermutlich aber nur ein Übergangsdings, dessen wesentlicher Dienst es ist, uns die Richtung zu deuten, ein Twitter mit Lokalbezug für iPhone-Besitzer, also eine sehr spitze Zielgruppe (sowas ähnliches wird sicher groß, nur noch nicht jetzt). Formspring.me mach ich nicht mehr mit (ok, mich fragt halt keiner was).

Was bleibt? Das Bild wird immer diffuser. Ein paar Leute aus meiner digitalen Umgebung sind immer schon da, wenn ich in eine neue Site springe. Andere kommen nach wie vor nicht mit dem nicht-öffentlichen Teil meines Flickr-Feeds klar (das erste Foto habe ich am 1.1.2005 hochgelanden). Einige von denen fragen hin und wieder, wie ich das denn eigentlich alles mache. Ich denke dann immer: So viel mache ich doch gar nicht. Und sage: Ich habe keine Modelleisenbahn. Frage mich aber zugleich: Muss das? Und passt das (noch)?

Unterm Strich bleibt die Feststellung: Es wird nicht einfacher. Und: Nichts ist ewig. Aber haben wir eine Alternative? Nein. Zumindest diejenigen unter uns nicht, die nicht gelernt haben, mit ihren Händen zu arbeiten.

(Ich würde dann bei Gelegenheit auch mal wieder aufhören, mich um mich selbst zu drehen. Versprochen.)

Wie sich das Netz in mein (Medien-) Leben frisst

Vor einiger Zeit hat mich jemand als Nerd bezeichnet. Das war nicht negativ gemeint, sondern eher anerkennend. Vor allem war es wohl Ausdruck von Erstaunen. Wir hatten bereits ein paar Stunden übers Netz geplaudert und was es so mit Medien, Kommunikation und am Ende unserer ganzen Gesellschaft machen könnte. Und in diesen Dingen bin ich vermutlich wirklich ein bisschen nerdig, zumindest kann ich kaum aufhören zu reden, wenn ich erstmal in Schwung bin.

Nun bin ich kein Programmierer, mein HTML ist in etwa so gut wie mein Italienisch, ich kann es ein bisschen lesen, kann aber nicht viel mehr als eine Pizza und ein Bier bestellen. Um dann gleich im Bild zu bleiben: Das Internet ist wie Italien für mich. Ich bin da einfach gern, habe es gerne als Teil meines Lebens. Aber natürlich ist das Netz ganz anders – und an dieser Stelle muss der kleine Text aus dem Bild fliegen: Während ich nur entweder in Italien oder in Deutschland oder woanders sein kann, bin ich ständig im Netz und ist das Netz ständig bei mir. Es erobert mein Leben Stück für Stück, jeden Tag ein bisschen mehr und inzwischen auch mein übriges Medienleben (ja, das gibt es auch noch).

Schuld daran ist unter anderem Twitter. Ich frage mich inzwischen, wie ich das TV-Duell zwischen Merkel und Schröder vor vier Jahren ausgehalten habe. Denn Twitter gab es damals noch nicht (der Dienst wurde im März 2006 gegründet, mein eigener Account existiert seit Mai 2007, verstanden habe ich das Ding so vor einem Jahr). Vermutlich war das Duell damals wirklich eines und dadurch einfach unterhaltsamer, denn der Schröder war schon immer auch ein wenig lustig, also auf jeden Fall lustiger als der Steinmeier. Den habe ich zusammen mit Merkel nur so 15 Minuten ohne Twitter ertragen. Dann habe ich einen der Rechner aufgeklappt, die hier immer so rumliegen – und es wurde wenigstens ein bisschen witzig (wenngleich nicht unbedingt niveauvoller, aber das muss ja nicht immer sein).

Fernsehen ohne Twitter, das wird immer schwieriger. Was ich auch nicht mehr so gut kann, ist Zeitung lesen ohne das Netz. Eben habe ich immerhin das Dossier der „Zeit“ geschafft. Offline. Irgendwo im Feuilleton war dann aber Schluss. Ich setzte gerade an, um „Die Anti-Gitarren-Gitarristin“, ein Stück über die US-amerikanische Jazz-Gitarristin Mary Halvorson, zu lesen – und da war Schluss mit offline. Der Autor machte den Fehler war so freundlich, die MySpace-Seite von Halvorson zu erwähnen. Und da bin ich dann hin. Denn noch lieber, als über Jazz zu lesen, höre ich ihn.

Ich fürchte, für die „Zeit“ war es das für heute Abend. Denn jetzt habe ich ja obendrein über das Netz ins Netz geschrieben – und werde mich im Anschluss sicher verlieren in den Weiten des Virtuellen, die so viel und immer mehr von meinem realen Leben sind.

Twitter ist kein Second Life

Der geschätzte Kollege Christian Jakubetz ist Journalist, Dozent, Blogger – und er ist Twitterer. Das soziale Netzwerk für Kurznachrichten nutzt er jedoch eigentlich nur, weil er es gerne kritisiert. Das kann man hier und hier und hier lesen. Heute auch hier.

Damit wir uns nicht falsch verstehen, es ist gut, dass Christian diese Rolle übernommen hat, denn irgendjemand muss das ja tun. Erstens. Und zweitens tut es ja auch gut, wenn in diesem ganzen Twitter-ist-toll-Gedudel wenigstens einer einen kühlen Kopf bewahrt und aufschreibt, warum Twitter nicht für die Ewigkeit gebaut sein könnte. Genau das hat Christian getan. Mal wieder.

Unter der Überschrift „Und alles gute noch bei der Revolution“ sammelt Christian eine ganze Menge Argumente, die gegen die Paarung Twitter und Ewigkeit sprechen. Twitter hat etwa bei beim Versuch einer Revolution im Iran eine Rolle gespielt, doch der Regimewechsel ist misslungen. Keine Erfolgsgeschichte für Twitter also.

Die Zahlen der neuen Twitterer stagnieren ausgerechnet jetzt. Und außerdem werden viele, viele (die meisten?) Twitter-Accounts gar nicht genutzt. Das sind, das stimmt, Anzeichen für einen Hype bzw. für das Ende desselben. Doch ist damit auch das Ende von Twitter so gut wie besiegelt? Ist Twitter damit das Second Life (remember?) des Jahres 2009? Ich glaube nicht. Und liefere ein paar Argumente frei Haus.

Twitter ist einfach. 140 Zeichen und Schluss. Dann muss man nur noch die Sache mit dem @ und dem RT verstehen und lernen, wie man einen Link verkürzt – und schon ist man drin. (Geständnis: Ich habe zwei oder sogar drei Anläufe gebraucht, hatte aber auch niemanden, der es mir erklärt hat.)

Twitter ist mobil. Während man für Second Life einen Rechner und einen ordentlichen Internetanschluss brauchte, reicht für Twitter ein handelsübliches Mobiltelefon und selbst die schlechteste Verbindung im ICE aus (ok, dann kann dieses Twitter schon mal quälen). Wie gut, dass das Netz ausgerechnet jetzt so richtig mobil wird.

Twitter ist überall. Twitter läst sich mit den sozialen Medien da draußen im Netz verbinden. Meine Tweets füttern Facebook und Friendfeed. Ich muss mich nicht entscheiden, Twitter oder was anders. Ich füge einfach alles zusammen. Und könnte ja auch noch alles von posterous aus füttern (Mag mir das jemand erklären? Ich jakubetze damit ein wenig rum.).

Twitter ist, was Du draus machst. Bei Twitter muss ich nichts tun, um dabei zu sein. Ich kann einfach lauschen. Oder ich twittere einmal in der Woche. Oder nur, nachdem ich im Kino war. Oder alle zwei Minuten. Über Schokoladeneis oder den Medienwandel. Wurscht. Alles geht.

Twitter ist das Leben. Bei Second Life haben sich die Menschen hinter Avataren versteckt. Twitter wird erst gut, wenn jeder mit seinem Namen und seinem Foto für seine Tweets einsteht. Und das passiert. Zumindest ich folge niemandem, der sich nicht zu erkennen gibt.

Der Hype mag vorbei sein. Doch Twitter bleibt.

Hab ich was vergessen? Bestimmt!

Und was uns zwei angeht, lieber Christian, vielleicht sollten wir das alles mal beim Bier besprechen. 🙂